Eisblockwette zum Hessentag 2007
Ablauf
Austragungsort der Eisblockwette ist die Ecke Färbgasse/ Amtsgasse in der Hessentagsstadt Butzbach.
Hier wurden am 23. März 2007 zwei Eisblöcke mit je einem Kubikmeter Volumen zeitgleich in zwei kleine Holzhäuser
eingeschlossen. Der Unterschied:
1. Haus: 70er-Jahre-Standard
Ein Haus entspricht hinsichtlich Luftdichtheit und Wärmedämmstandard den 70er Jahren. Wärmedurchgangswert: 0,7 W / (m²K).
2. Haus: Passivhausstandard
Das zweite Haus ist im Passivhausstandard errichtet und weist einen Wärmedurchgangswert von 0,1 W/(m²K) auf. Das bedeutet, dass
über die Gebäudehülle nur ein Siebentel der Wärme des 70er-Jahre Hauses transportiert wird. Der Wärmetransport durch
unkontrollierte Lüftung geht ebenfalls gegen Null.
Nun waren beide Häuser mit ihrem frostigen Inhalt für gut zwei Monate dem Frühlingswetter ausgesetzt.
Bis zum 04. Juni 2007 waren alle Interessierten herzlich eingeladen, sich an der Wette über den im Passivhaus verbleibenden
Anteil des Eisblockes zu beteiligen. Dies waren die Wettunterlagen als PDF-Download.
Am 05. Juni 2007 um 18:00 Uhr wurden die Häuser im Rahmen der Hessentage geöffnet. Die Gewinner wurden unter Ausschluss des
Rechtsweges ermittelt und im Rahmen der Hessentage am 07. Juni 2007 um 19:00 auf der OVAG und EVB-Energiebühne verkündet.
Folgende Preise wurden an die Gewinner vergeben:
1. Preis: eine Fahrt im OVAG-Ballon: Frau Marion Kluck aus Butzbach
2. Preis: 1000 kWh Ökostrom: Herr Karsten Klebe aus Lich
3. Preis: eine hochwertige Kühltasche: Frau Roswitha Seidler aus Pohlheim
4.-5. Preis: je 2 Eishockeykarten der Frankfurt Lions: Herr Otto Parsch aus Wetzlar, Frau Edda Klein aus Idstein
6.-10.Preis: ein Elektroenergiekostenmessgerät: die Gewinner werden per Post benachrichtigt
11.-25. Preis eine Energiesparlampe: die Gewinner werden per Post benachrichtigt
Während im 70er Jahre-Standard-Haus nur Schmelzwasser mit einer Bade -Temperatur von ca. 20° C übrig ist, freuen sich
Zimmerermeister Peter Sassenhagen von der BTZ Weiterstadt und Dipl.-Ing. Frank Kuhlmey von der oberhessischenENERGIEAGENTUR über
die trotz hochsommerlich heißem Frühjahr verbliebenen 43 % Eis im Passivhaus!
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